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Grimms Kolumne – Stadtgedicht

  • 28.03.201728/03/17

Da mein kleines Gedicht am Ende meiner ersten Kolumne so viele schöne Reaktionen bekommen hat, möchte ich in dieser Woche mit einem Stadtgedicht in Langform nachlegen. Dieses hier ist über Moers, meine Heimatstadt, aber auch andere Städte am Niederrhein werden noch verdichtet:

Gastspiel

Da wo der Römer schon gastierte,
man sich nie vor Arbeit zierte,
Da stehst du, Stadt am Niederhein,
am Linken um genau zu sein.

Bist nicht zu klein und nicht zu groß,
erzählst so viel, schweigst niemals bloß.
Hast viele Führer überstanden,
bist beim Aufstand mit uns aufgestanden.

Du lässt dem Träumer seinen Raum,
der Kritiker, der juckt dich kaum.
Du sahst so viele kommen und gehen,
um kurz in deinem Glanz zu stehen.

So bist du stur, hört man sie sagen,
man muss dich schon im Herzen tragen,
Du Grafenstadt am Niederrhein,
am Linken um genau zu sein.

Dein Schloss ist Zeit und Zeichen.
Wer will dir das Wasser reichen?
Hast selbst genug das dich umgibt.
Du bist mein Moers, wirst hass geliebt.

Bin froh ein Gastspiel dir zu geben,
mein Leben hier bei dir zu leben,
Du Heimat hier am Niederrhein,
am Linken um genau zu sein.

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